klinische Hypnosetherapie nach Milton Erickson

" Die Seele denkt niemals ohne ein Bild" Aristoteles

Milton Erickson Milton Erickson

 

Die medizinische Hypnose ist ein Therapieverfahren, welches durch Milton Erickson Eingang gefunden hat in unterschiedliche therapeutische Verfahren.

Hypnose ist ein Vertiefungsverfahren, wobei Diagnostik und Indikationsstellung selbstverständliche Voraussetzungen  sind für die Arbeit mit Hypnose.

Wenn Hypnose das Verfahren beschreibt, so ist die Trance = Tiefenentspannung der Zustand, der in dieser Arbeit erzielt wird.

Trance ist ein Alltagszustand, der immer wieder spontan aufgesucht wird. Es scheint so zu sein, als ob unser Gehirn sich immer wieder entspannen muß. So gehen wir alle 2 Stunden vermehrt in kürzere Trancezustäne. Wir verlieren für kurze Augenblicke den Kontakt mit der Gegenwart, bemerken z.B. nicht den Wechsel der Ampel von rot auf grün, oder haben einen Teil der Ausführungen des Redners nicht mitbekommen etc.etc.

So träumen wir tagsüber immer wieder, das Bewußtsein tritt zurück, macht Platz und erholt sich.

Photo Birgit schroeder Photo Birgit schroeder

Der Prozeß der hypnotherapeutischen Arbeit kann vereinfachend so beschrieben werden:

Ein Mensch, der in bestimmten Situationen immer wieder Probleme hat, hat das Problem mit der Situation verbunden und ist in der Situation getrennt von seinen Ressourcen.

Die Arbeit der Hypnose besteht nun darin, das Problem von der Situation zu trennen und die Situation mit einer oder mehreren Ressourcen zu verbinden, die zur erfolgreichen Bewältigung der Situation erforderlich sind.

In der Hypnosearbeit wird das genutzt, was der Patient mitbringt, in vielen Fällen sogar auch die Symptome.

Hypnotherapie zählt sich mehr zu den wachstumsorientieren Therapieverfahren  d.h. neben der Betrachtung von Symptomen steht im Vordergrund, wo der einzelne bezogen auf die vorgegebenen Entwicklungsstufen steht.

Symptome machen aufmerksam auf Störungen dieses Entwicklungsprozesses und werden mit Erreichen der anstehenden Entwicklungsaufgabe überflüssig.

Der Blick richtet sich dabei auf die Fähigkeiten, die den Patienten auszeichnen , und diese Fähigkeiten spielen in der Therapieplanung zur Erreichung der Ziele eine wesentliche Rolle.

Hypnose ist dabei ein imaginatives Verfahren, bei dem es die Vorstellungskraft des Patienten ankommt, der stets Einsicht in das Geschehen hat und das Geschehen durch seine Imagination mitbestimmt.

Dabei besteht zwischen Therapeut und Patient eine umfassende Interaktion. Der Patient ist sich  in Hypnose seiner selbst und der Vorgänge während der Hypnosesitzung bewußt und kann sich hinterher an alles erinnern.

Allerdings wird der Trancezustand als veränderter Bewußtseinszustand erlebt. Man denkt mehr " in Bildern" , die intensiver und stabiler als im Wachzustand sind, die Aufmerksamkeit ist auf die " innere Realität " gerichtet.

Die Umwelt , " die äußere Realität" tritt in den Hintergrund.

Die Fähigkeit einen Trancezustand zu erreichen, hängt von der Fähigkeit ab, lebhafte Vorstellungen und Bilder entwickeln zu können.

" Die Seele denkt niemals ohne ein Bild " Aristoteles

Naturheilpraxis Birgit Schroeder

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