Ein grundlegender Gedanke in der Medizin ist, dass Schmerzhaftigkeiten oder Bewegungseinschränkungen am Bewegungsapparat - z.B. im Bereich der Wirbelsäule oder des Schultergelenks - aus einer
Muskelspannungsstörung resultieren. Der gängige Denkansatz in der Behandlung solcher Befunde liegt darin, verspannte Muskulatur z.B. durch Massage zu behandeln.
Die Angewandte oder Applied Kinesiologie (AK) - von dem amerikanischen Chiropraktiker George Goodheart D.C. begründet - beschreitet einen anderen, viel versprechenden Weg. Bereits in den 60-ziger Jahren fand Goodheart heraus, dass sich die Muskelspannung und damit
auch die Stärke eines Muskels augenblicklich verändert, wenn ein Stressfaktor auf den Körper einwirkt.
Getreideteströhrchen © Birgit Schroeder
Versteckte, für den Patienten nicht sofort erkennbare Stressoren können Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein. Überaus häufig ist dies bei Kuhmilchprodukten und Getreideprodukten der Fall. Im kinesiologischen Test zeigt sich eine solche Unverträglichkeit in einer sofortigen Muskelspannungsveränderung nach dem Verzehr von Getreide.
Weitere mögliche Stressoren werden nachfolgend beispielhaft genannt:
Amalgamnosode © Birgit Schroeder
Da man Amalgam wegen der Giftigkeit nicht direkt am Körper testen kann - wie dies z.B. bei Nahrungsmitteln der Fall ist - erfolgt eine solche Testung über sog. Nosoden.
Wenn Sie sehen möchten, welche Auswirkungen Quecksilber/ Amalgam auf das Nervensystem haben kann, dann schauen Sie sich das Video der Universität Calgary und klicken bitte hier.
Insofern ist die Applied Kinesiologie eine hervorragende Diagnose- und Behandlungsmethode, um auf den Menschen einwirkende Stressfaktoren zu untersuchen und so die Ursachen für ein Beschwerdebild zu erkennen und zu behandeln.
Die AK vereinigt Elemente der komplementären Medizin wie Manualtherapie, Meridiantherapie, Ernährungstherapie und Osteopathie und setzt sie in Bezug mit etablierten medizinischen Konzepten von Neurologie, Biochemie und Physiologie.